Ja, es waren fünf fantastische Tage, welche die 9.1 an Bord der Averechts erleben durfte. Es gab viele Höhen und wenige Tiefen. Sicherlich wären die Schülerinnen und Schüler abends lieber häufiger rausgekommen als das möglich war. Wind und Wetter und die Gezeiten haben nun mal eine Macht über Planungen. Man kann es nicht ändern. Die 9.1 verbrachte eine Nacht vor Anker und langte an den anderen Abenden einfach zu spät an den Häfen an, dass es noch Sinn gemacht hätte, rauszugehen. Der letzte Abend in Harlingen hat die meisten sicherlich entschädigt. Es gab doch e
ine Disco und viele waren wohl dort.
Reibereien gab es an Bord der Averechts nur wenige. Einmal gab es einen kleinen Zickenkrieg, den ein ernsthaftes Gespräch mit Herrn Schröder befrieden konnte. Schade war sicherlich, dass nicht alle die Arbeit sahen, wenn sie da war. Die Maatin beschwerte sich zu Recht. Allerdings fühlte sie sich auch etwas im Stich gelassen von Mr T, dass dieser die Jungs und Mädchen nicht öfter mehr angetrieben hatte, wenn sie mit Händen in den Hosentaschen herumstanden oder -saßen. So dauerte manches etwas länger als notwendig. Kleinere Schwierigkeiten gab es auch mit den Dienstplänen. Welche Gruppe wann an der Arbeit war, war eigentlich klar und fest gefügt. Aber es mussten auch innerhalb der Gruppen Absprachen getroffen werden. Wer kocht und wer macht den Abwasch? Dass alle alles zusammen machten, war wegen der Beengtheit in der Küche schlichtweg nicht möglich. So kam es, dass die einen über die anderen meckerten. Am Ende aber war keiner so richtig sauer. Irgendwie klappte
alles. Für manche Aufgaben wurden Freiwillige gesucht. Es dauerte eine Weile und dann fand sich doch wer. Für manche Aufgaben musste jemand bestimmt werden. Einige Schülerinnen und Schüler wuchsen auf dem Segeltörn über sich hinaus. Sie übernahmen Verantwortung und sie erlebten, dass sie zu Dingen in der Lage sind, die sie bisher nicht kannten oder vermieden hatten. Fazit: Ende gut, alles gut. Ein Dank geht an alle Beteiligten, nicht zuletzt natürlich auch an den Skipper Tom, der offen war für jeden Vorschlag und an die Maatin, Nadine, die mit ihrer herzlichen und direkten Art bei den Schülerinnen und Schülern gut ankam. Besonderen Dank schulden die 9.1 und Mr T den beiden mitgefahrenen Betreuern, Jenny und David. Vor allem David war fast rund um die Uhr im Einsatz. Mit der Erfahrung und dem Sachverstand von vergangenen Segeltouren
und Jugendfreizeiten wusste er, alle aufkommenden Schwierigkeiten geschickt zu meistern. Ohne ihn wäre manches vermutlich weniger gut verlaufen. Danke also noch einmal David. Du warst großartig!
ein toller segeltoern mit averechts
Gesendet am 4 Juli 2011
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